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Der denkwürdige 77. Ord. Parteitag der FDP

Mit großen Erwartungen reisten die sechs Stuttgarter Delegierten zum Bundesparteitag nach Berlin – und wurden nicht enttäuscht. Im Mittelpunkt standen der personelle und inhaltliche Neustart der FDP sowie die Weichenstellung für die kommenden Jahre.

Christian Dürr eröffnete den Parteitag mit einem klaren Bekenntnis zur Freiheit als Markenkern der FDP. Bundesschatzmeister Michael Link berichtete über eine solide finanzielle Lage, während die Programmkommission und die Taskforce Parteireform ihre Arbeiten zu einem neuen Grundsatzprogramm und zur Modernisierung der Partei vorstellten.

Für Spannung sorgte die Wahl des Bundesvorsitzenden: Nach einer kurzfristigen Kampfkandidatur von Marie-Agnes Strack-Zimmermann entschieden sich die Delegierten mit 59 Prozent für Wolfgang Kubicki. Zum weiteren Führungsteam gehören Henning Höne, Svenja Hahn, Linda Teuteberg, Michael Link als Bundesschatzmeister sowie Martin Hagen als Generalsekretär. Aus Baden-Württemberg wurden zudem sechs weitere Mitglieder in den Bundesvorstand gewählt, darunter Judith Skudelny und Benjamin Strasser.
Zum Abschluss verabschiedeten die Delegierten den Leitantrag „Neustart Deutschland“, der liberale Reformen für Wirtschaft, Bürokratieabbau, Steuern und Energiepolitik in den Mittelpunkt stellt. Mit neuer Führung, klaren inhaltlichen Schwerpunkten und viel Optimismus traten die Stuttgarter Delegierten die Heimreise an.

Die Stuttgarter Delegierten beim 77. Ord. Bundesparteitag

Unsere sechs Delegierten beim Bundesparteitag: (v. l. n. r.:) Volker Weil, Michael Marquardt, Charlotta Eskilsson, Judith Skudelny, Gabriele Reich-Gutjahr und Friedrich Haag.